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Welchen Freeride-Ski soll man wählen?

ZAG


Welchen Freeride-Ski soll man wählen?

Allrounder oder Pulverschnee: zwei Skier, zwei Herausforderungen. Finde den, der zu dir passt.

Du verlässt die Piste. Der Schnee ist nicht mehr präpariert. Das Gelände offenbart sich in Echtzeit: Pulverschnee, Kruste, Wald, offene Hänge. Freeride beginnt dort, wo das Skigebiet endet. Und der Ski, den du unter den Füßen hast, bestimmt, was du erreichen kannst. 

Die ZAG-Freeride-Reihe basiert auf der SLAP-Familie – Skier, die in Chamonix entworfen und speziell für das Gelände rund um die Werkstatt entwickelt wurden. Wenn du die technischen Parameter des Freeridens (Rocker, Flex, Breite, Gewicht) im Detail verstehen möchtest, haben wir einen umfassenden Leitfaden verfasst, der alles abdeckt. 

→ Umfassender Leitfaden zum Freeride-Skifahren 

Hier stellt sich die Frage: Welcher Freeride-Ski passt zu welchem Skifahrer?

Die richtige Frage

Beim Freeriden läuft es letztlich auf eine Frage hinaus: Wie oft fährst du im Tiefschnee?

Wenn du dich sofort ins Gelände wagst, egal ob 5 cm oder 50 cm Schnee gefallen sind, brauchst du einen Ski, der überall zurechtkommt. Leichter Pulverschnee, verfahrener Schnee, Krustenschnee, dichter Wald, offene Hänge. Du brauchst einen vielseitigen Freeride-Ski.

Wenn du auf die Tage mit richtig viel Schnee wartest, auf die echten Powder-Alerts mit 30 cm und mehr, dann brauchst du einen Ski, der diesen seltenen Momenten gerecht wird. Absoluter Auftrieb. Große, flüssige Schwünge. Natürliche Geschwindigkeit im Tiefschnee. Du brauchst eine Powder-Waffe.

SLAP 100

Du fährst ausschließlich abseits der Pisten

Du beschränkst dich nicht auf Tage mit Pulverschnee. Du bist unterwegs, sobald das Gelände gut ist – und manchmal auch, wenn es das nicht ist. An einem Tag im Wald, am nächsten auf der Piste, in der Rinne, wenn die Bedingungen stimmen. Du willst einen reaktionsfreudigen Ski, der sich an alles anpasst, ohne dass du dein Tempo ändern musst.

Der SLAP 100 ist der vielseitige Freeride-Ski der Serie. 100 mm unter der Bindung. Medium Camber, Double Rocker, mittlerer Flex, Adaptive Pivot Control. Von 1.640 g (166 cm) bis 1.900 g (187 cm). Breit genug, um im leichten Pulverschnee zu schweben, wendig genug, um im Wald zu drehen. Dank seines Drehpunkts wechselst du im Handumdrehen vom Carven zum Driften – ein Ski, der dich nie auf einen Fahrstil festlegt. Erhältlich in den Längen 166, 174, 181 und 187 cm.

Für wen: den Freerider für alle Bedingungen. Für alle, die einen einzigen Freeride-Ski für die gesamte Saison suchen, vom ersten Schnee im November bis zum letzten Ausflug im Frühling. Für Männer und Frauen.

Siehe SLAP 100

SLAP 112

Du wartest auf die Tage, an denen es richtig viel gibt

Du ziehst deinen Freeride-Ski nicht jedes Wochenende aus dem Schrank. Du wartest auf das Signal: 40 cm Neuschnee, nachlassender Wind, aufklarender Himmel. An solchen Tagen willst du einen Ski, der den Berg in eine weiße Welle verwandelt. Der mühelos gleitet. Der beschleunigt, wenn du dich treiben lässt.

Der SLAP 112 ist die Waffe für den Tiefschnee. 112 mm unter der Bindung. Mittlerer Camber, Double Rocker, mittlerer Flex. Von 1.970 g (182 cm) bis 2.010 g (188 cm). Sein Auftrieb im Tiefschnee ist außergewöhnlich; der Ski bleibt an der Oberfläche, wo andere versinken. Die großen Schwünge sind flüssig und natürlich. Die Reisegeschwindigkeit stellt sich mühelos ein. Das ist kein Ski für jeden Tag. Es ist der Ski für die Tage, an denen du dir einen freien Tag gönnst. Erhältlich in den Längen 182 und 188 cm.

Für wen: den Pulverschneejäger. Den Skifahrer, der bereits einen Allround-Ski im Quiver hat und sich eine Spezialwaffe für die Tage wünscht, an denen man nirgendwo anders sein möchte. Männer und Frauen.

Siehe SLAP 112

Und wenn du dir beim All-Mountain nicht ganz sicher bist?

Wenn du genauso viel Zeit auf der Piste wie im Tiefschnee verbringst, ist ein Freeride-Ski vielleicht nicht die erste Wahl für dein Quiver. Der SLAP 92 ist ein All-Mountain-Ski: 92 mm, Double-Rocker, Adaptive Pivot Control – doch dank seiner SLAP-DNA lässt er sich ganz natürlich auch im leichten Tiefschnee fahren. Er wird einen SLAP 100 oder 112 in 30 cm Pulverschnee nicht ersetzen. Aber für den Skifahrer, der seinen Tag zwischen Piste und Off-Piste aufteilt, ist er oft der beste Ausgangspunkt.

Zum SLAP 92
Welchen All-Mountain-Ski soll man wählen?

Und die Größe?

Beim Freeriden geht der Trend zu längeren Skiern als auf der Piste oder beim All-Mountain-Skifahren. Die Länge sorgt für Auftrieb im Pulverschnee und Stabilität bei hoher Geschwindigkeit. Als Richtwert gilt: Wähle deine Körpergröße oder 5 bis 10 cm mehr. Der SLAP 100 ist in Längen von 166 bis 187 cm erhältlich. Der SLAP 112 in Längen von 182 bis 188 cm; nur zwei Längen, beide lang, denn dieser Ski ist auf Geschwindigkeit und Auftrieb ausgelegt, nicht auf enge Schwünge.

→ Größenratgeber für Freeride-Ski

Das Spielfeld entscheidet.

Beim Freeriden geht es darum, das zu nutzen, was der Berg zu bieten hat. Der Ski, für den du dich entscheidest, bestimmt, was du daraus machen kannst. Vielseitig oder speziell für Pulverschnee, reaktionsfreudig oder stabil – es gibt keine falsche Wahl. Nur den Ski, der zu dir passt. Und jeder Schwung abseits der Piste bestätigt dich oder korrigiert dich.

→ Umfassender Leitfaden zum Freeride-Skifahren
→ Ratgeber für Touren- und Freeride-Helme
→ Freeride-Ausrüstungskollektion