Freeride-Ski
So gestaltet, dass sie schwimmen.
Man gleitet in den Neuschnee ein, die Skispitze hebt sich, der Klang verstummt, der gesamte Hang versinkt in Stille. Wir gestalten diese breiten, leichten Skier im vorderen Bereich so, dass sich die Skispitze hebt und oben bleibt, wenn der Schnee tief und der Hang steil wird. Bewährt auf Nordhängen, für den extremsten Schnee, den die Berge zu bieten haben.
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Freeride
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Es nimmt Gestalt an.
Der nächste Freeride-Ski liegt auf der Werkbank.
Diese Woche liegen drei Freeride-Shapes auf der Werkbank: 95, 105 und 110 im Skifuß – jeder bietet eine andere Lösung, um bei voller Geschwindigkeit eine steile und tiefe Linie zu halten. Wir testen alle drei auf den Nordhängen, bis sich einer durchsetzt. Was sich bewährt, bleibt.
Entwickelt, damit Sie immer die Oberhand behalten.
Ein Freeride-Ski hat nur eine Aufgabe: Er soll Sie über Wasser halten, wenn der Schnee tief ist und der Hang abfällt. Wir gestalten die Skispitze breit und flexibel, damit sie sich in den Pulverschnee gräbt, anstatt darin zu versinken, und wir halten das Skiende stabil, damit es Halt bietet, wenn der Schnee weiter unten schwer und zerfahren ist. Im Lab testen wir jedes Modell auf den steilsten Hängen, die wir erreichen können – dort, wo sich ein zu schwacher Schwung sofort rächt. Was du hier findest, ist geschwommen, hat Halt geboten und liefert genau das, wofür du gekommen bist: den Rausch einer sauberen Linie im Tiefschnee.
Was zeichnet einen Freeride-Ski aus?
Freeriden findet in ungesichertem Naturgelände statt: abseits der Pisten, im Wald, in Couloirs, an steilen Hängen und in Pulverschneefeldern. Die Skier sind breit: 100 mm und mehr in der Mitte, mit einem doppelten Rocker, der dafür ausgelegt ist, im Pulverschnee zu schweben, die Geschwindigkeit in unebenem Gelände abzufangen und Stabilität bei der Abfahrt zu bieten.
Freeriden findet in ungesichertem Naturgelände statt: abseits der Pisten, im Wald, in Couloirs, an steilen Hängen und in Pulverschneefeldern. Die Skier sind breit: 100 mm und mehr in der Mitte, mit einem doppelten Rocker, der dafür ausgelegt ist, im Pulverschnee zu schweben, die Geschwindigkeit in unebenem Gelände abzufangen und Stabilität bei der Abfahrt zu bieten.
SLAP 100 oder SLAP 112?
Eine Frage ist entscheidend: Wie oft fahren Sie im Tiefschnee? Wenn Sie bei jeder Gelegenheit abseits der Pisten unterwegs sind, unabhängig von den Schneeverhältnissen, ist der SLAP 100 der vielseitige Freeride-Ski. Wenn Sie auf echte Tiefschnee-Alarme mit 30 cm und mehr warten, ist der SLAP 112 die ideale Waffe für den Tiefschnee.
Welche Breite sollte der Ski für Freeriding haben?
Bei einer Breite von 100 bis 105 mm haben Sie ein vielseitiges Freeride-Modell: Auftrieb im leichten Pulverschnee, Wendigkeit auf präpariertem Schnee und gute Drehfreudigkeit im Wald. Ab 105 mm betreten Sie den Bereich des Pulverschnee-Freerides: mehr Auftrieb und Geschmeidigkeit in großen Schwüngen, weniger Wendigkeit in engem Gelände und weniger Präzision, wenn der Schnee härter wird.
Sollte man sich einen längeren Freeride-Ski zulegen?
Ja, der Trend geht zu längeren Skiern als bei Pisten- oder All-Mountain-Skiern: Die Länge sorgt für Auftrieb im Pulverschnee und Stabilität bei hoher Geschwindigkeit. Als Richtwert gilt: Ihre Körpergröße oder 5 bis 10 cm mehr. Der SLAP 100 ist in Längen von 166 bis 187 cm erhältlich, der SLAP 112 nur in den Längen 182 und 188 cm.
Warum ein Double-Rocker beim Freeriden?
Das ist der entscheidende Faktor. Die Schaufel mit Rocker lässt den Ski im Pulverschnee aufschwimmen: Anstatt einzutauchen, hebt er sich und schwebt. Der Rocker im Skiende erleichtert das Ausbrechen und das Drehen – zwei wesentliche Bewegungen, wenn das Gelände enger wird oder sich der Hang plötzlich ändert. Die Restwölbung unter dem Fuß bleibt unverzichtbar, um Halt zu finden, wenn der Schnee härter wird.
Welche Bindungen eignen sich für Freeride?
Eine alpine Bindung mit hohem DIN-Wert ist der Standard: Das Gelände ist technisch anspruchsvoll, die einwirkenden Kräfte hoch. Ein DIN-Bereich von 5 bis 14 deckt das Niveau von fortgeschrittenen bis erfahrenen Skifahrern ab; besonders ambitionierte Skifahrer streben einen DIN-Wert von 16 an, damit die Bindung mitten in der Abfahrt nicht auslöst. Um Hänge zu erreichen, die nicht von Liften bedient werden, bieten Hybridbindungen bei der Abfahrt weiterhin einen alpinen Halt.
Ich verbringe genauso viel Zeit auf der Piste wie abseits der Piste: Welche Skier sind die richtigen?
Der SLAP 92 ist ein All-Mountain-Ski, doch dank seiner SLAP-DNA eignet er sich von Natur aus auch für leichtes Off-Piste-Fahren: 92 mm im Mittelbereich, Double-Rocker. In 30 cm tiefem Pulverschnee kann er zwar keinen SLAP 100 ersetzen, ist aber oft die beste Wahl, wenn man nur ein Paar Ski haben möchte.